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Energizer Batterieladegerät mit Malware ausgeliefert
Mit, 10.03.2010 - 12:31 Uhr
Man kann nur staunen... Nach dem uns Sony bereits einmal mit einem Rootkit "angegriffen" hat, ist es jetzt wieder einmal so weit, Energizer verkauft ein Batterieladegerät mit einem vorinstallierten Backdoor an Bord. Wenn Sie die Software des Energizer DUO USB Batterieladegerätes installiert haben, würd ich Ihnen raten diese schnell wieder los zu werden. Denn mit der Software von Energizer schmuggelt sich ein Schädling in den Computer, der es erlaubt die Kontrolle über Ihren PC zu übernehmen.


Wie das US-CERT (United States Computer Emergency Readiness Team) in diesem Beitrag berichtet, schleust die für das Ladegerät gedachte Software eine Datei namens Arucer.dll in das betroffene System. Dabei handelt es sich um ein Backdoor, das es erlaubt ferngesteuert über den TCP Port 7777 die Kontrolle über den infizierten PC zu bekommen. Der Angreifer kann so Dateien des befallenen Computers versenden und empfangen und Programme ausführen. Der Schädling hat sozusagen dieselben Rechte wie ein angemeldeter User.  

Es ist relativ einfach den Schädling von einem befallenen System zu entfernen, eine detaillierte Beschreibung dazu finden Sie auf dieser Seite: http://www.kb.cert.org/vuls/id/154421

Was kann man machen um sich vor solchen „Angriffen" legitimer Hersteller zu schützten? Nun, in erster Linie muss der Erzeuger eines Produktes alles tun um solche Vorfälle zu vermeiden. Das ist Aufgabe der internen Qualitätssicherung, die jedes produzierende Unternehmen haben sollte. Der User kann in solchen Fällen nur auf eine ausgereifte Heuristik der Antivirus Software und auf eine gute Firewall hoffen.    

 

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