Empfohlenen Einstellungen wenn ESET NOD32 Antivirus 4.0 auf einem Server installiert ist
Folgende Einstellungen eignen sich am besten für den Einsatz von ESET NOD32 Antivirus 4 auf Servern. Diese Einstellungen senken die Wahrscheinlichkeit von Störungen bei Systemabläufen und vermeiden Kompatibilitätsprobleme mit anderen Programmen, ohne dabei den Schutz des Servers zu senken.
Alle Einstellungen müssen in den erweiterten Einstellungen durchgeführt werden. Um die erweiterten Einstellungen aufzurufen betätigen Sie die F5 Taste während Sie die Bedienoberflächte Ihres ESET Programms geöffnet haben.
In den erweiterten Einstellungen wählen Sie Viren- und Spyware-Schutz, dann den Menüpunkt -> „Echtzeit Dateischutz“, und nehmen Sie das Häkchen neben „Netzlaufwerke“ heraus.
Öffnen Sie nun die Einstellungen für ThreatSense, indem Sie auf „konfigurieren…“ klicken.
Klicken Sie jetzt auf „Erweiterungen“ und nehmen Sie das Häkchen neben der Option „Alle Dateien prüfen“ heraus.
Wenn auf Ihrem Server auch Microsoft Exchange läuft, wählen Sie EDB,TMP und EML Erweiterungen aus der Liste und klicken Sie auf „Entfernen“.
Um die Einstellungen zu speichern klicken Sie auf OK.
Im Menüpunkt „E-Mail-Client-Schutz“ auf der linken Seite -> unter dem Unterpunkt „E-Mail-Clients“ entfernen Sie die Häkchen neben „Eingehende E-Mails“, „Ausgehende E-Mails“ und „E-Mails, die zum Lesen geöffnet werden“.
Klicken Sie auf E-Mail-Client-Schutz -> gehen Sie auf den Untermenüpunkt „POP3, POP3S“ und entfernen Sie die Häkchen neben „Prüfen von E-Mails aktivieren“.
klicken Sie auf Web-Schutz und entfernen sie das Häkchen neben „Web-Schutz aktivieren“.
Entfernen Sie danach bei HTTP, HTTPS das Häkchen neben „HTTP-Prüfung aktivieren“ und klicken Sie anschließend auf OK um die Einstellungen zu speichern.
Die letzten Einstellungen können sich je nach den auf dem Server installierten Programmen verändern. Datenbanken und Backup-Programme müssen beispielsweise aus der manuellen Prüfung und auch im Echtzeit-Dateischutz ausgeschlossen werden. Unter dem Menüpunkt „Ausschlussfilter“ in den erweiterten Einstellungen (F5) können Elemente vom Echtzeit-Datei-Schutz ausgeschlossen werden. Beim ausschließen der Ordner überzeugen Sie sich bitte, dass Sie den ganzen Ordner mit einem „*“ angegeben haben.
Bei einem Server, auf dem Microsoft Exchange läuft, sollten folgende Ordner ausgeschlossen werden:
C:\Program Files\Exchsrvr\MDBData
C:\Program Files\Exchsrvr\Mtadata
C:\Program Files\Exchsrvr\Server_Name.log
C:\Program Files\Exchsrvr\Mailroot
C:\Program Files\Exchsrvr\Srsdata
C:\System Root\System32\Inetsrv
C:\Program Files\Exchsrvr\IMCData
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