BezeichnungenDie verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können. Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Cascade.1704.D Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:
InfizierungWichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält. Das Ablegen des Virus-Codes in dem virustragenden Programm ist besonders interessant, da bei der Virenentfernung das Reinigungsprogramm genau wissen muß, woher und wie große Details es auszuschneiden hat. Bei Bootviren kann der über 512 Byte (1 Sektor) große Programm-Code nur noch in weiteren Sektoren abgelegt werden, die zu finden ohne konkreten Kenntnis des Virus-Code ist ziemlich schwierig.Der Virus-Code wird am Ende der infizierten Datei(en) gesetzt, am Anfang des Programms wird nur ein Sprungbefehl geändert, damit beim Start des virustragenden Programms zuerst der Virus-Code ablaufen soll, dann springt er auf den originalen Eintrittspunkt zurück.
Die Virusverfasser bemühten sich von Anfang an um das Verbergen ihrer Programme. In diesem Interesse verschlüsseln sie das Virusprogramm, bzw. es wird mit einer Dienstleistung versehen, wodurch sich der Code von Infizierung zur Infizierung ändert. Auch das Maß ist variabel, und der Stufe der Mehrgestaltung entsprechend können wir polimorf, oligomorf und metamorf Schädlinge unterscheiden. Typisch für die Codierung in den oligomorf, bzw. polimorf Schädlingen (und für den Schädling) ist auch das indegrierte decdierende Verfahren (dekriptor), das in den meisten Fällen von den weiteren Teilen des Virus-Codes gut abgesondert werden kann.
Der Schädling MS-DOS/Cascade.1704.D Virus hat polimorf Eigenschaften, d.h. er ändert seinen Code von Infizierung zur Infizierung, um zu erschweren, oder ga unmöglich zu machen, daß die infizierenden Virusexemplare mit Hilfe von Identifizierungs Bytefolge(n) entdeckt und/oder eindeutig identifiziert werden. Größe der dekriptor Phase ist: 32 bájt. Der Programm-Code des Schädlings Virus ist verschlüsselt. TätigkeitenJeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.
MemoryDer größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.Der Schädling MS-DOS/Cascade.1704.D Virus ist speicherresident. Der Schädling MS-DOS/Cascade.1704.D Virus gelangt in den 640K großen DOS Speicher. Der in den Speicher gelangende Schädling / beeinträchtigt den von DOS aus erreichbaren Speicher. Diese Beeinträchtigung beträgt: 2048 Byte. |