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Erstellt am: 2007-11-06, 16:31:36
Modifiziert am: 2007-11-06, 16:31:36
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 23552
Datum: 2003-12-22
Komprimierung: UPX
Sprache: Borland Delphi
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Cissi.A Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Cissi-B-UPX
AVG I-Worm/Cissi.B
BitDefender Generic.Malware.SM!H@mmdld.B4A0FCB1
e-Trust Win32/Cissi.C
F-PROT W32/Cissi.C
F-Secure Email-Worm.Win32.Cissi.b
Ikarus Email-Worm.Win32.Cissi.B
Kaspersky Email-Worm.Win32.Cissi.b
McAfee W32/Cissi.worm.gen(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft Win32/Cissi.A
NOD32 (ESET) Win32/Cissi.A
Norton Antivirus W32.Cissi.A@mm
Panda W32/Cissi.A.worm
Rising Antivirus Worm.Cissi.c
Sophos W32/Cissi-D
Trend Micro WORM_CISSI.A
VirusBuster I-Worm.Cissi.B
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Cissi-mm

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Cissi.A Wurm im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt folgende Dateien:

  • CISSI.exe
  • CISSI.dll

Das Ungeziefer Win32/Cissi.A Wurm im Verzeichnis vom Windows Startup erzeugt die Datei unter dem Namen: Setup.exe

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Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Winlogon] " Shell" =" Explorer. exe C: \ WINDOWS\ System32\ CISSI. exe"


E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Cissi.A Wurm generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Um sich noch mehr verbreiten zu können, sammeln die sich über E-Mails verbreitenden Viren bzw. Würmer E-Mail Adressen in dem angegriffenen Rechner. Diese E-Mail Adressen werden dann verwendet, um den Viren- bzw. Wurm-Code weiterzuschicken. Fallweise werden die gefundenen Adressen auch im Absenderfeld verwendet, um die Herkunft der Nachricht zu verfälschen.

Der Schädling Win32/Cissi.A durchsucht die Dateien mit folgender Erweiterung nach E-Mail Adressen:

Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Absender

Der Absender der E-Mail heißt: cissi@yahoo.com .


Das Feld Adressat

Von Wurm werden die E-Mail Nachrichten an die gesammelten Adressen geschickt.

An die Adressen mit folgenden Wörtern wird jedoch keine E-Mail geschickt:


Das Feld Betreff

Möglicher Betreff des Briefes:

  • Heres a poem for you
  • Ive written a poem for you
  • Love poems for you :)
  • Look what i wrote for you
  • Poems for you
  • Vollständige Liste...

Das Feld Anhang

Mögliche Anlagen der von Wurm geschickten E-Mail sind:



Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Der Schädling Win32/Cissi.A Wurm öffnet an folgenden Schnittstellen (Ports) Backdoors:

  • 135
  • 139
  • 445
  • 6667

Der Schädling Wurm lädt die Datei: WinLib.exe im Hintergrund vom Web herunter.

Ein Mittel der Öffnung einer Hintertür auf dem angegriffenen Rechner ist die Schaffung der Möglichkeit zur Fernsteuerung durch den Virus oder Wurm über irgendeinen IRC-Kanal. Über die IRC-Kanäle kann er sich auch an andere IRC-Anwender weiterschicken.

Der Schädling Win32/Cissi.A Wurm schließt sich der IRC-Server: irc.undernet.org an.

Auf den angegriffenen Computer sind die geteilten Verzeichnisse der erstrangige Zielpunkt für die Viren, bzw. Würmer. Dadurch können sie sich nicht nur über das lokale Netz, sondern auch über peer-to-peer (P2P) Beziehungen verbreiten. Darüber hinaus können sie versuchen, Verbindung auch zu den geteilten Verzeichnissen anderer Computer herzustellen.

Zum Anschließen nutzt er folgende Benutzernamen:

  • Guest
  • Administrator
  • Owner
  • Root

Die Passwörter wählt er aus folgenden aus: