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Erstellt am: 2007-11-06, 16:32:58
Modifiziert am: 2007-11-06, 16:32:58
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 58368
Datum: 2002-07-17
Sprache: Visual C++
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Datom.A Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Datom
AVG Worm/Datom
BitDefender Win32.Worm.Datom.A
e-Trust Win32/Datom
F-PROT W32/Datom.worm
F-Secure Worm.Win32.Datom.a
Ikarus Worm.Win32.Datom
Worm.Win32.Datom.A
Kaspersky Worm.Win32.Datom.a
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Datom.worm.dll(Virus)
W32/Datom.worm.gen(Virus)
Microsoft Win32/Datom
NOD32 (ESET) Win32/Datom.A
Panda W32/Datom
Rising Antivirus Worm.Datom
Sophos W32/Datom-A
Trend Micro WORM_DATOM.A
VirusBuster Worm.Datom
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Datom.A

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.

Das Ungeziefer Win32/Datom.A Wurm im Windows-Verzeichnis (laut Grundbedeutung: C:\Windows) erzeugt folgende Dateien:

  • msvxd.exe
  • msvxd16.dll
  • msvxd32.dll

Das Ungeziefer Win32/Datom.A Wurm im Verzeichnis vom Windows Startup erzeugt die Datei unter dem Namen: VXD MANAGER.LNK

Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " MSVXD" =" c: \ WINDOWS\ msvxd. exe 1632"

Zur Aktivierung nach dem Booten gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Windows setzt beim Betrieb auch einige Konfigurations-Textdateien ein, die den automatischen Start ermöglichen.

Der Schädling Win32/Datom.A Wurm fügt in die C:\Windows\Win.ini Datei [windows] den Eintrag: run = msvxd.exe ein.

Die Viren, Würmer sind in der Lage, Prozesse stoppen zu versuchen, die Bestandteile von Anti-Viren-Programmen bzw- Firewalls sind. Auch das hat ein doppeltes Ziel: Zum einen wird erschwert, dass der Anwender von der Infektion in Kenntnis Gesetz wird, zum anderen kann auch das Herauskommen des Hintertür-Komponenten erleichtert werden. Sie können auch vom bestimmten Verkehr zum Internet ablenken, den Zugriff auf bestimmte Web-Seiten verhindern.

Der Schädling Win32/Datom.A Wurm stoppt den Prozess unter dem Namen: ZONEALARM.EXE .