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Erstellt am: 2008-08-29, 13:56:02
Modifiziert am: 2008-08-29, 13:56:02
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 176128
Datum: 2008-01-18
Komprimierung: Armadillo
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Delf Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Delf-JJZ
AVG BackDoor.Generic9.AEGE
Avira BDS/Delf.hlz.14
BitDefender Trojan.Delf.PCB
e-Trust Win32/VMalum.BURU
F-PROT W32/Backdoor2.AORG
Fortinet W32/Delf.EWF!tr.bdr
F-Secure Backdoor.Win32.Delf.ash
Ikarus Backdoor.Win32.Delf.RAN
Kaspersky Backdoor.Win32.Cakl.ch
Antivirus Bezeichnung
McAfee Generic.dx(Trojan)
NOD32 (ESET) Win32/Delf
Microsoft Win32/Delf.NB
Norton Antivirus Infostealer.Gampass
Panda Trj/Agent.IEP
Rising Antivirus Trojan.DL.Win32.Mnless.zcg
Sophos Troj/Delf-FAD
Trend Micro BKDR_DELF.EWF
VirusBuster Backdoor.Delf.AJRY
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Delf Trojaner im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: \dllcache\spvervices.exe

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Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows NT\ CurrentVersion\ Winlogon] " UserInit" =" C: \ WINDOWS\ system32\ userinit. exe,C: \ WINDOWS\ system32\ dllcache\ spvervices. exe,"

Zur Aktivierung nach dem Booten gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Windows setzt beim Betrieb auch einige Konfigurations-Textdateien ein, die den automatischen Start ermöglichen.

Der Schädling Win32/Delf Trojaner fügt in die C:\Windows\System.ini Datei [boot] den Eintrag: UserInit=C:\WINDOWS\system32\userinit.exe,C:\WINDOWS\system32\dllcache\spvervices.exe, ein.