/
/
/
/
Erstellt am: 2007-11-08, 18:26:34
Modifiziert am: 2007-11-08, 18:26:34
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 184928
Datum: 2005-02-02
Komprimierung: PESpin
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
Für den Betrieb unerlässliche Programme: MSN Messenger
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Exir.A Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Bropia-B
Win32:Gaobot-1366
AVG Worm/VB.3.AC
BitDefender Win32.Worm.Bropia.F
e-Trust Win32/Bropia.E
F-PROT W32/Bropia.C
F-Secure Backdoor.Win32.Rbot.hg
Ikarus Backdoor.Win32.Rbot.aeu
Kaspersky Backdoor.Win32.Rbot.hg
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Bropia.worm.g(Virus)
Microsoft Win32/Bropia.C
NOD32 (ESET) Win32/Exir.A
Panda W32/Bropia.E.worm
Rising Antivirus Worm.MSN.Chicken
Sophos W32/Bropia-D
Trend Micro WORM_BROPIA.F
VirusBuster Worm.Exir.A
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Bropia.G

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.

Das Ungeziefer Win32/Exir.A Wurm im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt folgende Dateien:

  • msnus.exe
  • winhost.exe

Das Ungeziefer Win32/Exir.A Wurm im Hauptverzeichnis auf der (den) Festplatte(n) erzeugt folgende Dateien:

Ein Mittel der Öffnung einer Hintertür auf dem angegriffenen Rechner ist die Schaffung der Möglichkeit zur Fernsteuerung durch den Virus oder Wurm über irgendeinen IRC-Kanal. Über die IRC-Kanäle kann er sich auch an andere IRC-Anwender weiterschicken.

Der Schädling Win32/Exir.A Wurm verwendet das Chatprogramm: MSN Messenger .


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

bei der Funktion

Tätigkeit

der Virus Win32/Rbot.CPW wird auf dem Computer installiert

Der Schädling Wurm kommt bei Wahrnehmung von debugger Programme zum Stillstand:

  • NT-ice
  • Softice