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Erstellt am: 2008-01-30, 16:11:56
Modifiziert am: 2008-01-30, 16:11:56
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 982
Datum: 1993-06
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Explosion.1000.2 Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Explosion-1000
AVG Explosion
BitDefender Explosion.1000.A
e-Trust Explosion
F-PROT Explosion.1000.A
F-Secure Virus.DOS.Explosion.a
Ikarus Virus.DOS.Explosion.1000
Kaspersky Virus.DOS.Explosion.a
McAfee Explosion.1000(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft DOS/Explosion.1000
NOD32 (ESET) Explosion.1000
Norton Antivirus Explosion (2)
Panda Explosion
Rising Antivirus Explosion.a
Sophos Explosion
Trend Micro EXPLOSN-2
VirusBuster Explosion
 

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der COM-Dateien

Infizierung der EXE-Dateien


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

  • am 7. in jedem Monat
  • ein Counter wird zum Nachverfolgen vom eigenen Start genutzt, bei dem Wert "25" des Counters

Tätigkeit

  • zählt er von 19 bis 0 zurück
  • wird jede Zurücksetzung mit 4 Beep-Ton quittiert
  • schaltet er die eigene Abbruch-Bedienung 21 aus und inifziert nicht weiter
  • werden folgende Meldungen angezeigt: :
  • Dis is one virus.
    Leave the room IMMEDIATLY !!!
    Your PC is about to EXPLODE within 20 sec !
  • EXPLOSION
    What did you expect ?

Die Methoden des Infizierens

Der in den Speicher gelangte Virus infiziert dann, wenn ein entsprechendes Zielobjekt in sein Blickfeld kommt. Abhängig von überwachtem Abbruch und dem Code des Virenprogramms können wir Viren unterscheiden, die beim Ablauf der Programmdateien infizieren, andere beim Öffnen oder Schließen, beim Kopieren, Lesen oder Schreiben der Dateiern, eventuell bereits bei der Abfrage des Inhaltsverzeichnisses, und es kommt nicht selten vor, daß wir Kombinationen der oben aufgeführten antreffen.

Der sich in den Speicher auf residente Weise eingefügte Schädling MS-DOS/Explosion.1000.2 Virus infiziert jede Programmdatei, auf die man versucht, in einer Weise zuzugreifen.

Der Schädling ist in der Lage, auch die nur lesbaren (read only), die verorgenen (hidden) Dateien und die Dateien vom Systemattribut (system) zu infizieren.


Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Explosion.1000.2 Virus ist speicherresident.

Der in den Speicher gelangende Schädling / beeinträchtigt den von DOS aus erreichbaren Speicher. Diese Beeinträchtigung beträgt: 1008 Byte.