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Erstellt am: 2008-07-30, 10:35:12
Modifiziert am: 2008-07-30, 10:35:12
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 17920
Datum: 2007-08-23
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Flooder.Ergma.A Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
AVG Generic4.KMA
Avira TR/Spy.Delf.FI.4
BitDefender Trojan.Spy.Delf.FI
Fortinet W32/Delf.FYU!tr
F-Secure Trojan-Clicker.Win32.Delf.gm
Ikarus Trojan-Clicker.Win32.Delf.gm
Kaspersky Trojan-Clicker.Win32.Delf.gm
Antivirus Bezeichnung
NOD32 (ESET) Win32/Flooder.Ergma.A
Norton Antivirus Trojan.Hachilem
Rising Antivirus Trojan.Win32.Delf.rra
Sophos Troj/Flood-IH
Trend Micro TROJ_DELF.FYU
VirusBuster Trojan.Adload.VI
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " winconf" =" & lt;actualdrive& gt;: \ & lt;actualdir& gt;\ & lt;actualfile& gt;" >

Bemerkung: Der Ausdruck <actualdir> in der Bezeichnung verweist auf das Verzeichnis, aus dem der Schädling Trojaner gestartet wurde. Bemerkung: Der Ausdruck <actualdrive> in der Bezeichnung verweist auf das Laufwerk, woher der Schädling Trojaner gestartet wurde. Bemerkung: Mit dem Ausdruck <actualfile> wird die gestartete, infizierte Datei bezeichnet.

Angriff über das Internet

Viele Viren, Würmer sind in der Lage, einen Angriff auf andere Computer über das Internet zu starten und deren Einsatz so unmöglich zu machen.

Der Schädling Win32/Flooder.Ergma.A Trojaner führt einen Dienstverweigerungsangriff (DoS) auf die Adresse gmer.net .