/
/
/
/
Erstellt am: 2009-10-30, 13:59:08
Modifiziert am: 2009-10-30, 13:59:08
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 1124352
Datum: 2007-09-07
Komprimierung: PECompact
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Gaduka Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
AVG BackDoor.Generic2.GFW
BitDefender Backdoor.Gaduka.23
Fortinet W32/Gaduka.A!tr.bdr
F-Secure Backdoor.Win32.Gaduka.23
Ikarus Backdoor.Win32.Gaduka
McAfee BackDoor-DNJ(Trojan)
Antivirus Bezeichnung
NOD32 (ESET) Win32/Gaduka
Microsoft Win32/Gaduka.A
Rising Antivirus Backdoor.Win32.Small.aqs
Sophos Mal/Inet-Fam
Trend Micro TROJ_GENERIC.DIT
VirusBuster Backdoor.Gaduka.C
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
image

Das Ungeziefer Win32/Gaduka Trojaner im Windows-Verzeichnis (laut Grundbedeutung: C:\Windows) erzeugt die Datei unter dem Namen: lsassxp.exe

image

Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " lsassxp" =" C: \ WINDOWS\ lsassxp. exe"


Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Er verbindet sich mit der Webseite appmsg.gadu-gadu.pl