BezeichnungenDie verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können. Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Gibe.C Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:
InstallationDie sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.Der Wurm erzeugt folgende Dateien: Im Windows-Verzeichnis (laut Grundbedeutung: C:\Windows): Im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32): Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_CURRENT_USER\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ System] " DisableRegistryTools" =" 0x0001" Der Schädling Win32/Gibe.C Wurm erstellt Einträge mit zufälligem Inhalt an folgenden Stellen in der Registry: Bemerkung: Die Angabe: <random> in den Bezeichnungen verweist auf eine zufällig generierte Zeichenfolge. Um sich im lokalen Netzwerk leichter zu verbreiten, sind die Viren und Würmer in der Lage, Dateien bzw. Verzeichnisse im Netz freizugeben und evtl. auf dem infizierten Rechner FTP Server-Dienstleistung zu starten. Selbstverständlich gehen die Schädlinge so vor, um den am anderen Computer sitzenden, neugierigen Anwender durch die Freigabe ebenfalls zu infiziert.Der Schädling Win32/Gibe.C Wurm teilt folgende Dateien in P2P Teilung: Der Name der geteilten Datei(en) wird aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Der erste Teil des Dateinamens wird aus folgenden Wörtern ausgewählt: Der zweite Teil des Dateinamens besteht aus einem der folgenden Wörter: Der dritte Teil des Dateinamens wird aus folgenden Wörtern ausgewählt: Der vierte Teil des Dateinamens besteht aus einem der folgenden Wörter: E-Mail NachrichtenDas vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.Der Schädling Win32/Gibe.C Wurm generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails in folgendem Format: HTML und schickt seinen eigenen Code darin weiter. Um sich noch mehr verbreiten zu können, sammeln die sich über E-Mails verbreitenden Viren bzw. Würmer E-Mail Adressen in dem angegriffenen Rechner. Diese E-Mail Adressen werden dann verwendet, um den Viren- bzw. Wurm-Code weiterzuschicken. Fallweise werden die gefundenen Adressen auch im Absenderfeld verwendet, um die Herkunft der Nachricht zu verfälschen.Der Schädling Win32/Gibe.C durchsucht die Dateien mit folgender Erweiterung nach E-Mail Adressen: Der Schädling Win32/Gibe.C Wurm benutzt für das Abschicken der Nachrichten einen eigenen SMTP-Server.
BackdoorViren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.Der Schädling Win32/Gibe.C Wurm öffnet an folgender Schnittstelle (Port) einen Backdoor: 12378 . |