/
/
/
/
Erstellt am: 2007-11-09, 11:58:34
Modifiziert am: 2007-11-09, 11:58:34
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 23552
Datum: 2004-11-11
Komprimierung: Yoda, UPX
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Golten.A Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Aler-C
AVG Worm/Aler.A
BitDefender Win32.Mofei.E
e-Trust Win32/Golten.B
F-PROT W32/Aler.A
F-Secure Net-Worm.Win32.Aler.a
Ikarus Net-Worm.Win32.Aler.A
Kaspersky Net-Worm.Win32.Aler.a
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Golten.worm.a(Virus)
Microsoft Win32/Golten.A
NOD32 (ESET) Win32/Golten.A
Panda W32/Aler.A.worm
Rising Antivirus Worm.SCardSer
Sophos W32/Mofei-E
Trend Micro WORM_GOLTEN.A
VirusBuster Worm.Golten.B1
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Golten

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.

Das Ungeziefer Win32/Golten.A Wurm im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt folgende Dateien:

  • spc.exe
  • Alerter.exe
  • SCardSer.exe
  • comwsock.dll
  • dmsock.dll
  • mst.tlb
  • sptres.dll
Um sich im lokalen Netzwerk leichter zu verbreiten, sind die Viren und Würmer in der Lage, Dateien bzw. Verzeichnisse im Netz freizugeben und evtl. auf dem infizierten Rechner FTP Server-Dienstleistung zu starten. Selbstverständlich gehen die Schädlinge so vor, um den am anderen Computer sitzenden, neugierigen Anwender durch die Freigabe ebenfalls zu infiziert.

Der Schädling Win32/Golten.A Wurm nutzt die als ADMIN$\System32\ bezeichnete Datei als geteilte Datei.

Der Schädling Win32/Golten.A Wurm teilt folgende Dateien in P2P Teilung:

  • Alerter.exe
  • Alerter16.exe
Ein Virus, Wurm, der Computer angreift, kann zur Aktivierung nach dem Booten auch eine Dienstleistung (Service) hervorrufen. Die Registrierung enthält natürlich auch die Parameter des Service. Die Services können unter Windows XP Steuerpult/Aufsichtsmittel/Services angeschaut werden. Die Viren, Würmer können die Services auch stoppen.

Der Schädling Win32/Golten.A Wurm erstellt ein Service unter dem Namen: netlog .

Das erzeugte Service beruft sich auf den Pfad: C:\WINDOWS\system32\SCardSer.exe .


E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Golten.A Wurm generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Absender

Der Absender wird vom angegriffenen Rechner aufgegriffen, bzw. wurde von früher angegriffenen Rechnern entnommen.


Das Feld Betreff

Mögliches Betreff des Briefes: Latest News about Arafat!!!


Das Feld Anhang

Die mögliche Anlage der von Wurm geschickten E-Mail Nachricht ist: ARAFAT_1.EMF ARAFAT_2.EMF .



Sicherheitslücken

Ein, sich über Internet verbreitender Virus/Wurm kann bei Interaktivität des Benutzers die Sicherheitslücke des Betriebssystems, bzw. einer der Anwendungen des angegriffenen Rechners ausnutzen. Dadurch ist er in der Lage, die Steuerung über den angegriffenen Computer zu übernehmen.

Der Schädling / nutzt im Interesse seiner Verbreitung die Verletzbarkeit von Microsoft mit dem Zeichen: MS04-032 aus.

Eine Sicherheitslücke befindet sich auf der Anwendungsprogrammierungsoberfläche der Fensterbedienung und in der virtuellen Zusammensetzung, die das Subsystem des DOS-Rechners bedient. Die Sicherheitslücke nutzend können die eingeloggten Benutzer die Systemsteuerung voll und ganz übernehmen. Und der Windows Kernel enthält eine zur lokalen Dienstleistungsverweigerung führende Sicherheitslücke. Diese Lücke ausnutzend kann der Angreifer ein Programm auf dem Computer laufen lassen, das zur Funktionsunfähigkeit des Systems führen kann.

Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Der Schädling Win32/Golten.A Wurm öffnet eine Hintertür an zufällig ausgewählten Schnittstellen (Port).

Der Schädling Wurm lädt die Datei: dmsti.exe im Hintergrund vom Web herunter.


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

bei der Funktion

Tätigkeit

folgende Dateien werden zerstört:

Auf den angegriffenen Computer sind die geteilten Verzeichnisse der erstrangige Zielpunkt für die Viren, bzw. Würmer. Dadurch können sie sich nicht nur über das lokale Netz, sondern auch über peer-to-peer (P2P) Beziehungen verbreiten. Darüber hinaus können sie versuchen, Verbindung auch zu den geteilten Verzeichnissen anderer Computer herzustellen.

Die Passwörter wählt er aus folgenden aus: