/
/
/
/
Erstellt am: 2007-11-12, 15:44:00
Modifiziert am: 2007-11-12, 15:44:00
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 38912
Datum: 2001-12-04
Komprimierung: UPX
Sprache: Visual Basic
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Goner.A Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Goner
AVG I-Worm/Goner
BitDefender Win32.Gone.A@mm
e-Trust Win32/Goner.A
F-PROT W32/Goner.A@mm
F-Secure Email-Worm.Win32.Goner
Ikarus Email-Worm.Win32.Goner.A
Kaspersky Email-Worm.Win32.Goner
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Goner@MM(Virus)
Microsoft Win32/Goner.A@mm
NOD32 (ESET) Win32/Goner.A
Panda W32/Goner.A@mm
Rising Antivirus Worm.Goner
Sophos W32/Goner-A
Trend Micro WORM_GONER.A
VirusBuster I-Worm.Goner.A
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Goner.A-mm

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
image

Das Ungeziefer Win32/Goner.A Wurm im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: gone.scr

image

Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " C: \ Windows\ System\ gone. scr" =" C: \ Windows\ System\ gone. scr" >

Die Viren, Würmer sind in der Lage, Prozesse stoppen zu versuchen, die Bestandteile von Anti-Viren-Programmen bzw- Firewalls sind. Auch das hat ein doppeltes Ziel: Zum einen wird erschwert, dass der Anwender von der Infektion in Kenntnis Gesetz wird, zum anderen kann auch das Herauskommen des Hintertür-Komponenten erleichtert werden. Sie können auch vom bestimmten Verkehr zum Internet ablenken, den Zugriff auf bestimmte Web-Seiten verhindern.

Der Schädling Win32/Goner.A Wurm stoppt folgende Prozesse:

Um sich im lokalen Netzwerk leichter zu verbreiten, sind die Viren und Würmer in der Lage, Dateien bzw. Verzeichnisse im Netz freizugeben und evtl. auf dem infizierten Rechner FTP Server-Dienstleistung zu starten. Selbstverständlich gehen die Schädlinge so vor, um den am anderen Computer sitzenden, neugierigen Anwender durch die Freigabe ebenfalls zu infiziert.

Der Schädling Win32/Goner.A Wurm nutzt die Teilung: ICQ .

Der Schädling Win32/Goner.A Wurm teilt die als ICQMAPI.DLL bezeichnete Datei in P2P Teilung.


E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Goner.A Wurm generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Betreff

Mögliches Betreff des Briefes: Hi


Das Feld Anhang

Die mögliche Anlage der von Wurm geschickten E-Mail Nachricht ist: GONE.SCR .


Ein Mittel der Öffnung einer Hintertür auf dem angegriffenen Rechner ist die Schaffung der Möglichkeit zur Fernsteuerung durch den Virus oder Wurm über irgendeinen IRC-Kanal. Über die IRC-Kanäle kann er sich auch an andere IRC-Anwender weiterschicken.

Der Schädling Win32/Goner.A Wurm schließt sich der IRC-Server: twisted.ma.us.dal.net und dem Kanal: #pentagonex an.

Der Schädling Win32/Goner.A Wurm verwendet das Chatprogramm: Mirc .


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

bei der Funktion

Tätigkeit

  • der Inhalt des Verzeichnisses C:\SAFEWEB wird gelöscht

  • Meldefenster werden angezeigt image