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Erstellt am: 2008-06-27, 10:54:20
Modifiziert am: 2008-06-27, 10:54:20
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 370176
Datum: 2006-12-06
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Hupigon Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:PePatch-CD
AVG BackDoor.Generic4.BNT
Avira BDS/Hupigon.Gen
BitDefender Generic.Graybird.27BABEA5
F-PROT W32/Backdoor.WYB
Fortinet W32/Hupigon.DHL!tr.bdr
F-Secure Backdoor.Win32.Hupigon.dhl
Kaspersky Backdoor.Win32.Hupigon.dhl
PECompact
PE_Patch.PECompact
PecBundle
Antivirus Bezeichnung
McAfee BackDoor-AWQ(Trojan)
NOD32 (ESET) Win32/Hupigon
Microsoft Win32/Hupigon
Panda Bck/Hupigon.AUL
Rising Antivirus Backdoor.Gpigeon.GEN
Sophos Mal/Behav-043
Mal/Emogen-S
Mal/EncPk-BL
Trend Micro TROJ_Generic
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Hupigon Trojaner im Windows-Verzeichnis (laut Grundbedeutung: C:\Windows) erzeugt folgende Dateien:

  • taskmgr.exe
  • taskmgr.dll
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Der Schädling Win32/Hupigon Trojaner erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgende Einträge in der systembeschreibenden Datenbasis:

  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\RDsessMS] "DisplayName"="Remote Procedure Connection"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\RDsessMS] "ImagePath"="C:\WINDOWS\taskmgr.exe"
Ein Virus, Wurm, der Computer angreift, kann zur Aktivierung nach dem Booten auch eine Dienstleistung (Service) hervorrufen. Die Registrierung enthält natürlich auch die Parameter des Service. Die Services können unter Windows XP Steuerpult/Aufsichtsmittel/Services angeschaut werden. Die Viren, Würmer können die Services auch stoppen.

Der Schädling Win32/Hupigon Trojaner erstellt ein Service unter dem Namen: Remote Procedure Connection .

Das erzeugte Service beruft sich auf den Pfad: C:\WINDOWS\taskmgr.exe .

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