/
/
/
/
Erstellt am: 2007-11-06, 16:39:20
Modifiziert am: 2007-11-06, 16:39:20
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 330600
Datum: 2002-05-16
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
Für den Betrieb unerlässliche Programme: Kazaa
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Kazaa.Benjamin Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Benjamin
AVG Worm/Benjamin.A
BitDefender Win32.Worm.Benjamin.A
e-Trust Win32/Benjamin
F-PROT W32/Benjamin.A@mm
F-Secure P2P-Worm.Win32.Benjamin.a
Ikarus P2P-Worm.Win32.Benjamin.a
Kaspersky P2P-Worm.Win32.Benjamin.a
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Benjamin.worm(Virus)
Microsoft Win32/Benjamin
NOD32 (ESET) Win32/Kazaa.Benjamin
Panda W32/Kazoa
Rising Antivirus Worm.Kazaa
Sophos W32/Benjamin-A
Trend Micro WORM_BENJAMIN.A
VirusBuster I-Worm.Benjamin.A
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Benjamin.A-mm

Installation

Einige Viren, Würmer führen vor der, bzw. während der Installation, eventuell beim Neustart des Rechners nach dessen erfolgreicher Infektion irgendeine spektakuläre Tätigkeit aus. Zweck der Sache ist - natürlich außer, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken -, die automatische Bearbeitung des schädlichen Codes durch die Benutzerinteraktivität (eine Taste oder die Maus betätigen) in der virtuellen Umgebung zu erschweren.

Der Schädling Wurm gibt beim Installieren des eigenen Codes folgendes Fenster auf dem Bildschirm aus:

image Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
image image image image

Das Ungeziefer Win32/Kazaa.Benjamin Wurm im Windows-Verzeichnis (laut Grundbedeutung: C:\Windows) erzeugt die Datei unter dem Namen: Temp\sys32\

Das Ungeziefer Win32/Kazaa.Benjamin Wurm im Verzeichnis vom Windows System (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System) erzeugt die Datei unter dem Namen: EXPLORER.SCR

Der Schädling Win32/Kazaa.Benjamin erzeugt die Datei unter dem Namen: C: \ WINDOWS\ Temp\ sys32\ .

image image

Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " System- Service" =" C: \ WINDOWS\ SYSTEM\ EXPLORER. SCR"

In der Registry wird ein Eintrag mit zufälligem Inhalt an der Stelle: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft] " syscod" eingeführt.

Um sich im lokalen Netzwerk leichter zu verbreiten, sind die Viren und Würmer in der Lage, Dateien bzw. Verzeichnisse im Netz freizugeben und evtl. auf dem infizierten Rechner FTP Server-Dienstleistung zu starten. Selbstverständlich gehen die Schädlinge so vor, um den am anderen Computer sitzenden, neugierigen Anwender durch die Freigabe ebenfalls zu infiziert.

Der Schädling Win32/Kazaa.Benjamin Wurm nutzt die Teilung: kazaa .


Angriff über das Internet

Viele Viren, Würmer sind in der Lage, einen Angriff auf andere Computer über das Internet zu starten und deren Einsatz so unmöglich zu machen.

Das Schädlingsprogramm Wurm versucht, sich mit folgenden Web-Adressen zu verbinden:

  • www.google.com
  • benjamin.xww.de