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Erstellt am: 2010-01-14, 13:41:56
Modifiziert am: 2010-01-14, 13:41:56
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 218630
Datum: 2008-11-22
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/KillFiles.NBE Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Delf-ETC
AVG Delf.CTM
BitDefender Trojan.Generic.282872
e-Trust Win32/Mokaksu.A
Fortinet W32/Mokaksu.XD
F-Secure Virus.Win32.Delf.ch
Ikarus Virus.Win32.Delf.ch
Kaspersky Virus.Win32.Delf.ch
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Mokaksu(Virus)
NOD32 (ESET) Win32/KillFiles.NBE
Microsoft Win32/Mokaksu.A
Panda Trj/Silly.BL
Sophos Mal/Generic-A
Trend Micro TROJ_Generic.DMS
VirusBuster Trojan.DR.Mokaksu.E
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
image image image image image Anmerkung: Der <random> in der Beschreibung signiert zufällige Zeichen.

Er kopiert sich in die Unterverzeichnisse des Hauptverzeichnisses, unter deren Namen mit folgender Erweiterungen:

  • .exe
  • .sucks
  • <random>.<random>
Die durchgehend lauschenden Speicher residenten Viren, Würmer sollen sich zweckmäßig darum kümmern, nur einmal in den Speicher zu gelangen. Zu diesem Zweck erstellen sie einen sog. Mutex, dessen Existenz sie überprüfen, bevor sie in den Speicher gelangen.

Win32/KillFiles.NBE erstellt einen Mutex unter dem Namen: SUCKS .