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Erstellt am: 2007-11-06, 16:40:50
Modifiziert am: 2007-11-06, 16:40:50
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 10240
Datum: 2004-05-24
Komprimierung: UPX
Sprache: Visual C++
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Korgo.A.2 Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Korgo-B
AVG Worm/Padobot.A
BitDefender Win32.Worm.Korgo.A
e-Trust Win32/Korgo.A
F-PROT W32/Korgo.A
F-Secure Net-Worm.Win32.Padobot.b
Ikarus Net-Worm.Win32.Padobot.B
Kaspersky Net-Worm.Win32.Padobot.b
Antivirus Bezeichnung
McAfee W32/Korgo.worm.a(Virus)
Microsoft Win32/Korgo.A
NOD32 (ESET) Win32/Korgo.A
Panda W32/Korgo.gen.worm
Rising Antivirus Worm.Korgo.b
Sophos W32/Korgo-A
Trend Micro WORM_KORGO.AV
VirusBuster Worm.Korgo.B
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Korgo.A.2 Wurm im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt Datei(en) unter zufällig generiertem Namen, deren Erweiterung lautet: exe.

Außer Erzeugung von Dateien löschen die Viren, die Würmer fallweise auch Dateien, die zu einer anderen Anwendung, zu einem anderen Virus bzw. Wurm gehören.

Der Schädling Wurm löscht die Datei unter dem Namen: go. exe> .

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In der Registrierung wird ein Eintrag an der Stelle: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " WinUpdate" =" C: \ WINDOWS\ System32\ " > vorgenommen, der durch den Namen der erzeugten .exe Dateien ergänzt wird

Die durchgehend lauschenden Speicher residenten Viren, Würmer sollen sich zweckmäßig darum kümmern, nur einmal in den Speicher zu gelangen. Zu diesem Zweck erstellen sie einen sog. Mutex, dessen Existenz sie überprüfen, bevor sie in den Speicher gelangen.

Der Wurm Win32/Korgo.A.2 erstellt folgende Mutexe:

  • r10
  • u2
  • uterm5

Sicherheitslücken

Ein, sich über Internet verbreitender Virus/Wurm kann bei Interaktivität des Benutzers die Sicherheitslücke des Betriebssystems, bzw. einer der Anwendungen des angegriffenen Rechners ausnutzen. Dadurch ist er in der Lage, die Steuerung über den angegriffenen Computer zu übernehmen.

Der Schädling Win32/Korgo.A.2 Wurm nutzt folgende Sicherheitslücke: MS04-011 von Microsoft aus, um sich zu verbreiten.

Der in dem LSASS.EXE (Local Security Authority Subsystem Service) Programm vorhandene Pufferüberfülle-Fehler ermöglicht das von weitem gesteuerte Laufen des Codes auf dem betreffenden System, dadurch kann der Angreifer die Steuerung des Rechners aus der Ferne voll übernehmen.

Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Der Schädling Win32/Korgo.A.2 Wurm öffnet Hintertüren an folgenden TCP-Schnittstellen (Port):

  • 113
  • 2041
  • 3067
Ein Mittel der Öffnung einer Hintertür auf dem angegriffenen Rechner ist die Schaffung der Möglichkeit zur Fernsteuerung durch den Virus oder Wurm über irgendeinen IRC-Kanal. Über die IRC-Kanäle kann er sich auch an andere IRC-Anwender weiterschicken.

Der Schädling Win32/Korgo.A.2 Wurm schließt sich folgender IRC-Server an:

  • irc.kar.net
  • gaspode.zanet.org.za
  • lia.zanet.net
  • london.uk.eu.undernet.org
  • washington.dc.us.undernet.org
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