BezeichnungenDie verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können. Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Macgyver.2803.A Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:
InfizierungWichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält. Ein Teil der Viren ist bemüht, - um nicht so schnell aufzufallen und zu schnell aufzufliegen, das Infizieren von bestimmten, im Vordergrund stehenden, eine größere Aufmerksamkeit erweckenden Dateien zu vermeiden sowie von Dateien, die vermutlich über eine wirksame Selbstkontrolle verfügen, wie z.B. von Antivirenprogrammen. Das wird durch die Überprüfung der Dateinamen oder deren Details erreicht.Der Schädling MS-DOS/Macgyver.2803.A Virus infiziert die Programmdateien nicht, deren Name folgende Zeichen enthält: Das Ablegen des Virus-Codes in dem virustragenden Programm ist besonders interessant, da bei der Virenentfernung das Reinigungsprogramm genau wissen muß, woher und wie große Details es auszuschneiden hat. Bei Bootviren kann der über 512 Byte (1 Sektor) große Programm-Code nur noch in weiteren Sektoren abgelegt werden, die zu finden ohne konkreten Kenntnis des Virus-Code ist ziemlich schwierig.Der Virus-Code wird am Ende der infizierten Datei(en) gesetzt, am Anfang des Programms wird nur ein Sprungbefehl geändert, damit beim Start des virustragenden Programms zuerst der Virus-Code ablaufen soll, dann springt er auf den originalen Eintrittspunkt zurück. Die Virusverfasser bemühten sich von Anfang an um das Verbergen ihrer Programme. In diesem Interesse verschlüsseln sie das Virusprogramm, bzw. es wird mit einer Dienstleistung versehen, wodurch sich der Code von Infizierung zur Infizierung ändert. Auch das Maß ist variabel, und der Stufe der Mehrgestaltung entsprechend können wir polimorf, oligomorf und metamorf Schädlinge unterscheiden. Typisch für die Codierung in den oligomorf, bzw. polimorf Schädlingen (und für den Schädling) ist auch das indegrierte decdierende Verfahren (dekriptor), das in den meisten Fällen von den weiteren Teilen des Virus-Codes gut abgesondert werden kann.Der Programm-Code des Schädlings Virus ist verschlüsselt. Ein Teil der Viren wendet schleichende Technik an, d.h. der speicherresidente Virus ist bemüht, um seine Anwesenheit zu tarnen, glaufhaft zu machen, daß das System virenfrei sei. In einfacherem Fall werden die durch die Infizierung verursachten Veränderungen betreffs Größe, Datum usw. Vor den Programmen des Operationssystems und vor den Anwenderprogrammen verborgen, es kann aber auch vorkommen, daß der ganze Programmbereich vor der Infizierung simuliert wird.Der schädling Virus hat schleichende (stealth) Eigenschaften. TätigkeitenJeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.
MemoryDer größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.Der Schädling MS-DOS/Macgyver.2803.A Virus ist speicherresident. SonstigesDie Programmierer der Schädlinge können Meldungen und Bilder in den fertigen Code einfügen, welche verschleiert werden. In dem Code der Viren/Würmer und sonstiger Schädlinge sehen wir in vielen Fällen charakteristische Texte, in denen entweder die Signatur des Virenherstellers oder bezeichnende Textteile für die Funktion des Virus (Datei- und Verzeichnisnamen usw.) zu finden sind. Diese Texte sind nicht immer unmittelbar zu erkennen, meistens werden sie erst durch die Entschlüsselung des Schädlings sichtbar und lesbar.In dem Virus-Code ist ein verkappter Text zu finden. Der Programm-Code des Virus MS-DOS/Macgyver.2803.A enthält folgenden, nie erscheinenden Texte: MACGYVER V1.0 Written by JOEY in Keelung. TAIWAN |