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Erstellt am: 2007-11-27, 20:55:28
Modifiziert am: 2007-11-27, 20:55:28
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 189
Datum: 2002-09-05
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS, OS/2, Windows 3.1
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows NT, Windows 2000, Windows XP, Windows Server 2003, Windows CE, Linux, Unix, BeOS alle...
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Medical Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Medical-189/260
AVG Medicl
BitDefender Macaroni.C
e-Trust Zany.189
F-PROT Medical.189.A
F-Secure Virus.DOS.Mini.189
Ikarus Virus.DOS.Mini.189.A
Kaspersky Virus.DOS.Mini.189
McAfee Medical.189a(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft DOS/_189.A
NOD32 (ESET) Medical
Norton Antivirus Medical
Panda Univ
Rising Antivirus Mini.189
Sophos 196
Trend Micro MEDICAL
VirusBuster _189.A
 

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der COM-Dateien


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

weitere infizierten Dateien werden nicht gefunden

Tätigkeit

stürzt der Computer

Die Methoden des Infizierens

Ein Teil der Viren und Programmwürmer hat in senem Code einen speziellen Eintrag, in welchen Verzeichnissen auf der Festplatte des angegriffenen Computers sie infizierbare Dateien zu suchen haben, bzw. in welchem Verzeichnis sie die Programdateien mit dem Code des Schädlingsprogramms in der Hoffnung ablegen können, daß sie zur sicheren und kontinuierlichen Steuerug gelangen.

Der Schädling MS-DOS/Medical Der Schädling Virus infiziert die Dateien des aktuellen Verzeichnisses.

Der Schädling infiziert folgende Dateien 1 , sobald er die Steuerung einmal übernimmt.


Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Medical Virus zeigt kein speicherresidentes Verhalten, und er gibt, nach dem er abgelaufen ist, als auf Parasitenart direkt infektiöser dem virustragenden Programm oder dem Operationsssytem die Steuerung zurück.