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Erstellt am: 2010-01-12, 10:26:26
Modifiziert am: 2010-01-12, 10:26:26
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 368681
Datum: 2009-06-24
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Merond.Q Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Trojan-gen
AVG Dropper.Generic.AQDZ
Avira TR/Dropper.Gen
BitDefender Worm.Generic.72293
e-Trust Win32/Fruspam.AF
F-PROT W32/Trojan3.AYB
Fortinet W32/VB.EDF!tr
F-Secure Trojan:W32/Agent.KTP
Ikarus VirTool.Win32.VBInject
Antivirus Bezeichnung
Kaspersky Trojan.Win32.VB.qzv
McAfee W32/Generic.worm.i (Virus)
NOD32 (ESET) Win32/Merond.Q
Microsoft Win32/VBInject.gen!AV
Norton Antivirus W32.Ackantta.B@mm
Rising Antivirus Trojan.DL.Win32.VBcode.bx
Sophos W32/Autorun-AKG
Trend Micro WORM_AUTORUN.FDB
VirusBuster Trojan.TDSS.FSW
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Merond.Q Trojaner im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: winlogin.exe

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Der Schädling Win32/Merond.Q Trojaner erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgende Einträge in der systembeschreibenden Datenbasis:

  • [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run] "Windows Fast User Switching"="C:\WINDOWS\system32\winlogin.exe"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Services\SharedAccess\Parameters\FirewallPolicy\StandardProfile\AuthorizedApplications\List] "C:\WINDOWS\system32\winlogin.exe"="C:\WINDOWS\system32\winlogin.exe:*:Enabled:Explorer"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet003\Services\SharedAccess\Parameters\FirewallPolicy\StandardProfile\AuthorizedApplications\List] "C:\WINDOWS\system32\winlogin.exe"="C:\WINDOWS\system32\winlogin.exe:*:Enabled:Explorer"
  • [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer] "password"
  • [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer] "user"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FU]

E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Merond.Q Trojaner generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

image image image image Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Absender

Der in der E-Mail Adresse des Absenders aufgeführte Benutzer ist einer der folgenden:

  • e-cards
  • invitations
  • order-update

Für die E-Mail Adresse des Absenders können folgende Domain Namen genutzt werden:

  • amazon.com
  • hallmark.com
  • hi5.com
  • twitter.com

Das Feld Betreff

Möglicher Betreff des Briefes:

  • Jessica would like to be your friend on hi5!
  • Shipping update for your Amazon.com order 254-78546325-658742
  • You have received A Hallmark E-Card!
  • Your friend invited you to twitter!

Das Feld Anhang

Mögliche Anlagen der von Trojaner geschickten E-Mail sind:

  • Invitation Card.zip
  • Postcard.zip
  • Shipping documents.zip