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Erstellt am: 2007-11-06, 16:49:28
Modifiziert am: 2007-11-06, 16:49:28
Plattform: Win32
Typ: Wurm
Größe: 10784
Datum: 2003-11-03
Komprimierung: Upx
Sprache: C
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Mimail.H Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:MiMail-E3
AVG I-Worm/Mimail.H
BitDefender Win32.Mimail.H@mm
e-Trust Win32/Mimail.H
F-PROT W32/Mimail.H@mm
F-Secure Email-Worm.Win32.Mimail.h
Ikarus Email-Worm.Win32.Mimail.H
Kaspersky Email-Worm.Win32.Mimail.h
McAfee W32/Mimail.h@MM(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft Win32/Mimail.H@mm
NOD32 (ESET) Win32/Mimail.H
Norton Antivirus W32.Mimail.G@mm
Panda W32/Mimail.H.worm
Rising Antivirus Worm.Mimail.h
Sophos W32/Mimail-H
Trend Micro WORM_MIMAIL.V
VirusBuster I-Worm.Mimail.H
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Mimail.H-mm

Installation

Einige Viren, Würmer führen vor der, bzw. während der Installation, eventuell beim Neustart des Rechners nach dessen erfolgreicher Infektion irgendeine spektakuläre Tätigkeit aus. Zweck der Sache ist - natürlich außer, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken -, die automatische Bearbeitung des schädlichen Codes durch die Benutzerinteraktivität (eine Taste oder die Maus betätigen) in der virtuellen Umgebung zu erschweren.

Der Schädling Wurm lädt in dem aktuellen Web-Browser die Seite "www.google.com" ein.

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Mimail.H Wurm im Windows-Verzeichnis (laut Grundbedeutung: C:\Windows) erzeugt folgende Dateien:

  • cnfrm33.exe
  • eml.tmp
  • exe.tmp
  • zip.tmp
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Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] " Cn323" =" C: \ WINDOWS\ cnfrm33. exe"


E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Um sich noch mehr verbreiten zu können, sammeln die sich über E-Mails verbreitenden Viren bzw. Würmer E-Mail Adressen in dem angegriffenen Rechner. Diese E-Mail Adressen werden dann verwendet, um den Viren- bzw. Wurm-Code weiterzuschicken. Fallweise werden die gefundenen Adressen auch im Absenderfeld verwendet, um die Herkunft der Nachricht zu verfälschen.

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm durchsucht folgende Verzeichnisse nach E-Mail Adressen:

  • C:\Program Files
  • My Documents
  • Windows Desktop

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm durchsucht die Dateien mit folgender Erweiterung nicht nach E-Mail Adressen:

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm benutzt für das Abschicken der Nachrichten einen eigenen SMTP-Server.

Für das Abschicken von Nachrichten versuchen die Würmer bzw. Viren die für die Weiterleitung notwendigen SMTP-Server zu finden.

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm versucht die Vorsilbe: [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Shell Folders] vor die aktuelle Domain zu setzen, um die für das Abschicken notwendigen SMTP-Server zu finden.

image Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Absender

Der Absender der E-Mail ist die E-Mail Adresse eines Klienten des infizierten Rechners.


Das Feld Betreff

Der erste Teil des Subjects des Briefes lautet: don't be late! .

Der zweite Teil des Subjects des Briefes wird aus zufälligen Zeichen zusammengestellt.


Das Feld Anhang

Die mögliche Anlage der von Wurm geschickten E-Mail Nachricht ist: readnow.zip .



Sicherheitslücken

Ein, sich über Internet verbreitender Virus/Wurm kann bei Interaktivität des Benutzers die Sicherheitslücke des Betriebssystems, bzw. einer der Anwendungen des angegriffenen Rechners ausnutzen. Dadurch ist er in der Lage, die Steuerung über den angegriffenen Computer zu übernehmen.

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm nutzt folgende Sicherheitslücke: MS02-015 von Microsoft aus, um sich zu verbreiten.

Der Fehler befindet sich in der Handhabung der 'object tags' , wodurch der Angreifer in der Lage ist, auf dem angegriffenen Rechner Programme laufen zu lassen, und er kann HTML Seiten erstellen, die diesen 'object tag' enthalten. In dem Falle, wenn der Benutzer diese Seite öffnet, laufen Schädlingsprogramme auf seinem Rechner.

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm nutzt folgende Sicherheitslücke: MS03-014 von Microsoft aus, um sich zu verbreiten.

Der Fehler befindet sich in dem MHTML URL Administrator des Outlook Express Briefverkehrsprogramms. Die Sicherheitslücke ausnutzend können die Angreifer einen speziell konstruierten MHTML URL anzeigen lassen, entweder auf eine Webseite oder in einer E-Mail Nachricht. Mit Hilfe dieser können sie Schädlingsprogramme laufen lassen.

Angriff über das Internet

Viele Viren, Würmer sind in der Lage, einen Angriff auf andere Computer über das Internet zu starten und deren Einsatz so unmöglich zu machen.

Der Schädling Win32/Mimail.H Wurm greift folgende Web-Adressen an:

  • spamhaus.org
  • spews.org
  • www.spamhaus.org
  • www.spews.org

Das Schädlingsprogramm Wurm versucht, sich an die Web-Adresse: 212.5.86.163 anzuschließen.

Der Schädling Wurm führt einen DoS Angriff durch, dafür setzt er ICMP und HTTP Protokolle ein.