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Erstellt am: 2007-11-06, 17:12:42
Modifiziert am: 2007-11-06, 17:12:42
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 72767
Datum: 2005-02-20
Komprimierung: ASPack
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Padowor.A Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Padawor
AVG I-Worm/Padowor.A
BitDefender Win32.Padowor.A@mm
e-Trust Win32/Padowor.A
F-PROT W32/Padowor.A
F-Secure Email-Worm.Win32.Padowor.a
Ikarus Backdoor.Win32.Padodor
Kaspersky Email-Worm.Win32.Padowor.a
McAfee W32/Inforyou.gen@MM(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft Win32/Inforyou.A@mm
NOD32 (ESET) Win32/Padowor.A
Norton Antivirus W32.Inforyou.A@mm
Panda W32/Inforyou.A.worm
Rising Antivirus Worm.Mail.Padowor.a
Sophos W32/Inforyou-A
Trend Micro WORM_INFORYOU.A
VirusBuster I-Worm.Padowor.A
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Inforyou-mm

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Padowor.A Trojaner im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: MSDevBase.dat

Das Ungeziefer Win32/Padowor.A Trojaner im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt Datei(en) unter zufällig generiertem Namen, deren Erweiterung ist eine der folgenden:

  • .exe
  • .dll

Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [ HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion] " ShellServiceObjectDelayLoad. Net Framework" =" { 3845CD5A- 6FA0- 3E0C- 3980- 000CD8DE3A31} "

Der Schädling Win32/Padowor.A Trojaner erstellt Einträge mit zufälligem Inhalt an folgenden Stellen in der Registry:

  • [HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{3845CD5A-6FA0-3E0C-3980-000CD8DE3A31}] "InProcServer32@"
  • HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Classes\CLSID\{3845CD5A-6FA0-3E0C-3980-000CD8DE3A31} "InProcServer32@"="C:\WINDOWS\System32\"<random>.dll"
Bemerkung: Die Angabe: <random> in den Bezeichnungen verweist auf eine zufällig generierte Zeichenfolge. Die durchgehend lauschenden Speicher residenten Viren, Würmer sollen sich zweckmäßig darum kümmern, nur einmal in den Speicher zu gelangen. Zu diesem Zweck erstellen sie einen sog. Mutex, dessen Existenz sie überprüfen, bevor sie in den Speicher gelangen.

Win32/Padowor.A erstellt einen Mutex unter dem Namen: MS.NETFmwk1.1 .


E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Padowor.A Trojaner generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Absender

Der Absender wird vom angegriffenen Rechner aufgegriffen, bzw. wurde von früher angegriffenen Rechnern entnommen.


Das Feld Betreff

Möglicher Betreff des Briefes:

  • His photo.
  • My username descriptions.
  • My West Coast Bank registration data disabled.
  • Take update of credit access program.
  • Their image.
  • Update your credit client program.
  • cyber porno art

Das Feld Anhang

Die Anlage der von Trojaner geschickten E-Mail kann heißen:

Der durch den Trojaner verschickte Anhang der E-Mail kann folgende Erweiterung haben:

  • .exe
  • .pif
  • .scr
  • .zip


Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Folgende Dateien werden im Hintergrund vom Web heruntergeladen:

  • http://50sbrotherhood.com/ikAARBbH
  • http://anypets.com/sotNuSLd
  • http://asis.com/LMlakmvb
  • http://bcn4life.com/KMjvnkAc
  • http://beeslender.com/LzKDMFVx
  • Vollständige Liste...

Sonstiges

Die Programmierer der Schädlinge können Meldungen und Bilder in den fertigen Code einfügen, welche verschleiert werden. In dem Code der Viren/Würmer und sonstiger Schädlinge sehen wir in vielen Fällen charakteristische Texte, in denen entweder die Signatur des Virenherstellers oder bezeichnende Textteile für die Funktion des Virus (Datei- und Verzeichnisnamen usw.) zu finden sind. Diese Texte sind nicht immer unmittelbar zu erkennen, meistens werden sie erst durch die Entschlüsselung des Schädlings sichtbar und lesbar.

Der Programm-Code des Trojaner Win32/Padowor.A enthält folgenden, nie erscheinenden Texte:

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