Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.
Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Rauser.B Virus
heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:
Antivirus
Bezeichnung
Avast
Rauser-164
AVG
Maaike
BitDefender
Rauser.164.A
e-Trust
Rauser.164.A/B
F-PROT
Rauser.164.A
F-Secure
Virus.DOS.Rauser.164.b
Ikarus
Virus.DOS.Rauser.164.b
Kaspersky
Virus.DOS.Rauser.164.b
McAfee
Univ.cmp(Virus)
Antivirus
Bezeichnung
Microsoft
DOS/Rauser_164.A
NOD32 (ESET)
Rauser.B
Norton Antivirus
Maaike.164
Panda
Maaike
Rising Antivirus
Unknown DOS Virus
Sophos
Rauser-164b
Trend Micro
0-COMP164
VirusBuster
Rauser.164.B
Infizierung
Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.
Der die EXE-Dateien infizierende speicherresidente Schädling Virus
kann zum Typ Companion gezählt werden. Dieser nutzt den CEB Regel aus, d.h. er erstellt neben den infizierten Dateien je eine gleichnamige Datei mit COM-Erweiterung un verborgenem Attribut, die den Code vom Schädling {type} enthalten. Für DOS genießen die COM-Dateien Priorität den EXE- und BAT-Dateien gegenüber.
Die Methoden des Infizierens
Der in den Speicher gelangte Virus infiziert dann, wenn ein entsprechendes Zielobjekt in sein Blickfeld kommt. Abhängig von überwachtem Abbruch und dem Code des Virenprogramms können wir Viren unterscheiden, die beim Ablauf der Programmdateien infizieren, andere beim Öffnen oder Schließen, beim Kopieren, Lesen oder Schreiben der Dateiern, eventuell bereits bei der Abfrage des Inhaltsverzeichnisses, und es kommt nicht selten vor, daß wir Kombinationen der oben aufgeführten antreffen.
Folgende Funktionen der sich an die Datei und Operationen anfügenden Unterbrechungen benutzt er zur Verbreitung des Virus-Code:
Durchführung von Dateien
Memory
Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.
Der Schädling MS-DOS/Rauser.B Virus
ist speicherresident.