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Erstellt am: 2007-11-27, 21:21:08
Modifiziert am: 2007-11-27, 21:21:08
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 164
Datum: 1994-05
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Rauser.B Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Rauser-164
AVG Maaike
BitDefender Rauser.164.A
e-Trust Rauser.164.A/B
F-PROT Rauser.164.A
F-Secure Virus.DOS.Rauser.164.b
Ikarus Virus.DOS.Rauser.164.b
Kaspersky Virus.DOS.Rauser.164.b
McAfee Univ.cmp(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft DOS/Rauser_164.A
NOD32 (ESET) Rauser.B
Norton Antivirus Maaike.164
Panda Maaike
Rising Antivirus Unknown DOS Virus
Sophos Rauser-164b
Trend Micro 0-COMP164
VirusBuster Rauser.164.B
 

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der EXE-Dateien


Die Methoden des Infizierens

Der in den Speicher gelangte Virus infiziert dann, wenn ein entsprechendes Zielobjekt in sein Blickfeld kommt. Abhängig von überwachtem Abbruch und dem Code des Virenprogramms können wir Viren unterscheiden, die beim Ablauf der Programmdateien infizieren, andere beim Öffnen oder Schließen, beim Kopieren, Lesen oder Schreiben der Dateiern, eventuell bereits bei der Abfrage des Inhaltsverzeichnisses, und es kommt nicht selten vor, daß wir Kombinationen der oben aufgeführten antreffen. Folgende Funktionen der sich an die Datei und Operationen anfügenden Unterbrechungen benutzt er zur Verbreitung des Virus-Code:
  • Durchführung von Dateien

Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Rauser.B Virus ist speicherresident.