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Erstellt am: 2007-11-06, 17:15:38
Modifiziert am: 2007-11-06, 17:15:38
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 104648
Datum: 2005-03-14
Komprimierung: MEW, Exe32Pack
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Rbot.DQD Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Rbot-XC
AVG IRC/BackDoor.SdBot.144.Y
BitDefender Backdoor.Rbot.JT
e-Trust Win32/Rbot.BVU
F-PROT W32/Sdbot.EEU
F-Secure Backdoor.Win32.Rbot.jt
Kaspersky Backdoor.Win32.Rbot.jt
McAfee W32/Sdbot.worm.gen(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft Win32/RBot.WinMes
NOD32 (ESET) Win32/Rbot.DQD
Norton Antivirus W32.Spybot.Worm
Panda W32/Gaobot.DIG.worm
Rising Antivirus Backdoor.Rbot.aqm
Sophos W32/Rbot-XU
Trend Micro WORM_RBOT.ATB
VirusBuster Worm.Rbot.AFQ
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist W32/Rbot!E550

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.

Das Ungeziefer Win32/Rbot.DQD Trojaner im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: winmes.exe

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Der Schädling Win32/Rbot.DQD Trojaner erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgende Einträge in der systembeschreibenden Datenbasis:

  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices] "Microsoft MediaScope"="winmes.exe"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run] "Microsoft MediaScope"="winmes.exe"

Sicherheitslücken

Ein, sich über Internet verbreitender Virus/Wurm kann bei Interaktivität des Benutzers die Sicherheitslücke des Betriebssystems, bzw. einer der Anwendungen des angegriffenen Rechners ausnutzen. Dadurch ist er in der Lage, die Steuerung über den angegriffenen Computer zu übernehmen.

Der Schädling Win32/Rbot.DQD Trojaner nutzt folgende Sicherheitslücke: MS04-011 von Microsoft aus, um sich zu verbreiten.

Der in dem LSASS.EXE (Local Security Authority Subsystem Service) Programm vorhandene Pufferüberfülle-Fehler ermöglicht das von weitem gesteuerte Laufen des Codes auf dem betreffenden System, dadurch kann der Angreifer die Steuerung des Rechners aus der Ferne voll übernehmen.

Der Schädling Win32/Rbot.DQD Trojaner nutzt folgende Sicherheitslücke: MS03-026 , bzw. mit dem Zeichen: MS03-039 von Microsoft aus, um sich zu verbreiten.

Die Verletzbarkeit betrifft den DCOM Teil der RPCSS Dienstleistung. Das RPC (ferner Verfahrenabruf) ist eines der durch die Windows Systeme benutzten wichtigsten Protokolle. Falls der Angreifer diese Verletzbarkeit ausnutzt, kann er in der Lage sein, listige Code laufen zu lassen, bzw. er kann zum Angriff der Dienstleistungsverweigerung fähig sein.

Der Schädling Win32/Rbot.DQD Trojaner nutzt, um sich zu verbreiten, die Verletzbarkeit MS03-001 von Microsoft aus.

Die Ursache für die Verletzbarkeit liegt in der Möglichkeit des Aktivierens der Code durch den nicht kontrollierten Puffer im Locatorsevice. Der Microsoft Locatorsevice ist ein Namenservice, der logische Namen in netzspezifische Namen wandelt.

Der Schädling Win32/Rbot.DQD Trojaner nutzt, um sich zu verbreiten, die Verletzbarkeit MS04-012 von Microsoft aus.

Die Verletzbarkeit betrifft den RPC/DCOM Dienst. Der Angreifer, die die Sicherheitslücke ausnutzt, kann die Steuerung des betreffenden Systems voll übernehmen. Der Angreifer kann allerlei Operationen im System durchführen, d.h. er kann Programme installieren, Daten lesen, ändern und löschen, des weiteren neue Verzeichnisse mit Vollberechtigung erstellen.