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Erstellt am: 2008-01-30, 16:25:00
Modifiziert am: 2008-01-30, 16:25:00
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 512
Datum: 1993-05
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS
Sind gefährdete Bereiche: MBR (Master Boot Record), boot sector
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Satria.B Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Satria-A
AVG Satria
BitDefender Satria.B (Boot image)
F-PROT Satria.B
F-Secure Virus.Boot.Stoned.Satria.b
Ikarus Virus.Boot.Stoned.Satria.b
Kaspersky Virus.Boot.Stoned.Satria.b
McAfee Satria(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft DOS/Satria
NOD32 (ESET) Satria.B
Panda Satria.512.A
Rising Antivirus Virus.boot.Stoned.Satria.b
Sophos Satria-a
Trend Micro I.LOVE.YOU*
VirusBuster Satria.B
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist Satria.A,Satria

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der Diskette

Infizierung der Festplatte


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

am 4. Juli

Tätigkeit

werden grafische Effekte hervorgerufen

Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Satria.B Virus ist speicherresident.

Der in den Speicher gelangende Schädling / beeinträchtigt den von DOS aus erreichbaren Speicher. Diese Beeinträchtigung beträgt: 1024 Byte.


Sonstiges

Die Programmierer der Schädlinge können Meldungen und Bilder in den fertigen Code einfügen, welche verschleiert werden. In dem Code der Viren/Würmer und sonstiger Schädlinge sehen wir in vielen Fällen charakteristische Texte, in denen entweder die Signatur des Virenherstellers oder bezeichnende Textteile für die Funktion des Virus (Datei- und Verzeichnisnamen usw.) zu finden sind. Diese Texte sind nicht immer unmittelbar zu erkennen, meistens werden sie erst durch die Entschlüsselung des Schädlings sichtbar und lesbar.

Der Programm-Code des Virus MS-DOS/Satria.B enthält folgenden, nie erscheinenden Texte:

My Honey B'day Satria