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Erstellt am: 2007-11-27, 18:17:42
Modifiziert am: 2007-11-27, 18:17:42
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 123
Datum: 1991-04
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Sd.123 Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast SD-123
AVG SD-123
Avira Bulgarian
BitDefender SD.123
e-Trust SD 123
F-PROT SD.123
Fortinet SD.123
F-Secure Virus.DOS.Mini.123.b
Ikarus Virus.DOS.Mini.123.b
Kaspersky Virus.DOS.Mini.123.b
Antivirus Bezeichnung
McAfee Often(Virus)
NOD32 (ESET) Sd.123
Microsoft DOS/SD.123
Norton Antivirus SillyC.123
Panda SD.123
Rising Antivirus Mini.123.b
Sophos Bulgarian-123b
Trend Micro MULTI
VirusBuster SD.123
 
  • Weitere Bezeichnungen: SD-123,

  • Infizierung

    Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

    Infizierung der COM-Dateien


    Die Methoden des Infizierens

    Ein Teil der Viren und Programmwürmer hat in senem Code einen speziellen Eintrag, in welchen Verzeichnissen auf der Festplatte des angegriffenen Computers sie infizierbare Dateien zu suchen haben, bzw. in welchem Verzeichnis sie die Programdateien mit dem Code des Schädlingsprogramms in der Hoffnung ablegen können, daß sie zur sicheren und kontinuierlichen Steuerug gelangen.

    Der Schädling MS-DOS/Sd.123 Der Schädling Virus infiziert die Dateien des aktuellen Verzeichnisses.

    Der Schädling infiziert folgende Dateien 1 , sobald er die Steuerung einmal übernimmt.


    Memory

    Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

    Der Schädling MS-DOS/Sd.123 Virus zeigt kein speicherresidentes Verhalten, und er gibt, nach dem er abgelaufen ist, als auf Parasitenart direkt infektiöser dem virustragenden Programm oder dem Operationsssytem die Steuerung zurück.