BezeichnungenDie verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können. Die Bezeichnungen des Schadprogramms IRC/SdBot.17 Wurm heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:
InstallationDie sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm stoppt folgende Prozesse: Um sich im lokalen Netzwerk leichter zu verbreiten, sind die Viren und Würmer in der Lage, Dateien bzw. Verzeichnisse im Netz freizugeben und evtl. auf dem infizierten Rechner FTP Server-Dienstleistung zu starten. Selbstverständlich gehen die Schädlinge so vor, um den am anderen Computer sitzenden, neugierigen Anwender durch die Freigabe ebenfalls zu infiziert.Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm nutzt folgende Dateien als geteilte Datei: Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm startet auf dem infizierten Rechner einen FTP Server. Ein Virus, Wurm, der Computer angreift, kann zur Aktivierung nach dem Booten auch eine Dienstleistung (Service) hervorrufen. Die Registrierung enthält natürlich auch die Parameter des Service. Die Services können unter Windows XP Steuerpult/Aufsichtsmittel/Services angeschaut werden. Die Viren, Würmer können die Services auch stoppen.Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm erstellt ein Service unter dem Namen: LSA Shel (Export Version) . Das erzeugte Service beruft sich auf den Pfad: C:\WINDOWS\lsass.exe .
SicherheitslückenEin, sich über Internet verbreitender Virus/Wurm kann bei Interaktivität des Benutzers die Sicherheitslücke des Betriebssystems, bzw. einer der Anwendungen des angegriffenen Rechners ausnutzen. Dadurch ist er in der Lage, die Steuerung über den angegriffenen Computer zu übernehmen.Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm nutzt, um sich zu verbreiten, die Verletzbarkeit MS05-039 von Microsoft aus.Der Plug and Play (PnP) Service enthält die Sicherheitslücke, die das Aktivieren des Programmcodes ermöglicht. Der Angreifer kann dadurch die Steuerung des betreffenden Computers voll und ganz übernehmen, anschließend kann er Programme installieren bzw. Daten lesen, ändern und löschen sowie neue Benutzer mit unbegrenzter Berechtigung erstellen.Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm nutzt, um sich zu verbreiten, die Verletzbarkeit MS03-049 von Microsoft aus.Die Ursache für die Sicherheitslücke ist, dass der Pufferüberlauf des Arbeitsstation die Durchführung von Programmcode ermöglicht.Der Schädling / nutzt im Interesse seiner Verbreitung die Verletzbarkeit von Microsoft mit dem Zeichen: MS04-007 aus.Die Sicherheitslücke des ASN.1 Dienstleistung kann den Codelauf ermöglichen.Der Schädling / nutzt im Interesse seiner Verbreitung die Verletzbarkeit von Microsoft mit dem Zeichen: MS06-040 aus.Die Sicherheitslücke ermöglicht den Codelauf aus der Ferne auf dem angegriffenen Computer. Wenn ein Angreifer diese Sicherheitslücke ausnutzt, kann er die Steuerung des betroffenen Systems voll und ganz übernehmen.Angriff über das InternetViele Viren, Würmer sind in der Lage, einen Angriff auf andere Computer über das Internet zu starten und deren Einsatz so unmöglich zu machen.Das Schädlingsprogramm Wurm versucht, sich mit folgenden Web-Adressen zu verbinden: BackdoorViren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm öffnet an folgender Schnittstelle (Port) einen Backdoor: 7412 . Ein Mittel der Öffnung einer Hintertür auf dem angegriffenen Rechner ist die Schaffung der Möglichkeit zur Fernsteuerung durch den Virus oder Wurm über irgendeinen IRC-Kanal. Über die IRC-Kanäle kann er sich auch an andere IRC-Anwender weiterschicken.Der Schädling IRC/SdBot.17 Wurm schließt sich der IRC-Server: mailtelon-servers.net an. TätigkeitenJeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.
|