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Erstellt am: 2008-07-03, 11:55:44
Modifiziert am: 2008-07-03, 11:55:44
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 524
Datum: 1996-07
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, Windows 95, Windows 98, Windows ME, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP, Linux, Unix alle...
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Tanpro Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Tanpro-524
AVG Tanpro
Avira Tanpro-524
BitDefender Tanpro.524
e-Trust Tanpro.524
F-PROT Tanpro.524
Fortinet Tanpro.524
F-Secure Virus.DOS.Tanpro.524
Panda Tanpro.524
Ikarus Virus.DOS.Tanpro.524
Kaspersky Virus.DOS.Tanpro.524
McAfee Tanpro(Virus)
NOD32 (ESET) Tanpro
Microsoft DOS/Tanpro.524
Antivirus Bezeichnung
Norton Antivirus Tanpro.524
Panda Tanpro.524
Rising Antivirus Tanpro.524
Sophos Tanpro
Trend Micro Tanpro.524
VirusBuster Tanpro.524
AVG Tanpro
Kaspersky Virus.DOS.Tanpro.524
F-Secure Virus.DOS.Tanpro.524
McAfee Tanpro(Virus)
Norton Antivirus Tanpro.524
Sophos Tanpro
Trend Micro Tanpro.524
VirusBuster Tanpro.524
 

Organisation Bezeichnung
Wildlist Tanpro.524

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der COM-Dateien

Infizierung der EXE-Dateien


Die Methoden des Infizierens

Der in den Speicher gelangte Virus infiziert dann, wenn ein entsprechendes Zielobjekt in sein Blickfeld kommt. Abhängig von überwachtem Abbruch und dem Code des Virenprogramms können wir Viren unterscheiden, die beim Ablauf der Programmdateien infizieren, andere beim Öffnen oder Schließen, beim Kopieren, Lesen oder Schreiben der Dateiern, eventuell bereits bei der Abfrage des Inhaltsverzeichnisses, und es kommt nicht selten vor, daß wir Kombinationen der oben aufgeführten antreffen. Folgende Funktionen der sich an die Datei und Operationen anfügenden Unterbrechungen benutzt er zur Verbreitung des Virus-Code:
  • Durchführung von Dateien

Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Tanpro Virus ist speicherresident.

Der in den Speicher gelangende Schädling / beeinträchtigt den von DOS aus erreichbaren Speicher. Diese Beeinträchtigung beträgt: 3104 Byte.


Sonstiges

Die Programmierer der Schädlinge können Meldungen und Bilder in den fertigen Code einfügen, welche verschleiert werden. In dem Code der Viren/Würmer und sonstiger Schädlinge sehen wir in vielen Fällen charakteristische Texte, in denen entweder die Signatur des Virenherstellers oder bezeichnende Textteile für die Funktion des Virus (Datei- und Verzeichnisnamen usw.) zu finden sind. Diese Texte sind nicht immer unmittelbar zu erkennen, meistens werden sie erst durch die Entschlüsselung des Schädlings sichtbar und lesbar.

Der Programm-Code des Virus MS-DOS/Tanpro enthält folgenden, nie erscheinenden Texte:

(c)tanpro'94
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