Gefährdete Betriebssystem(e):
Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e):
Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
Bezeichnungen
Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.
Die Bezeichnungen des Schadprogramms Trojan:Win32/FakeIA.G Trojaner
heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:
Antivirus
Bezeichnung
AVG
Dropper.Agent.LCO
BitDefender
Trojan.Generic.1200330
e-Trust
Win32/VMalum.EKOQ
Fortinet
W32/Agent.AAJT!tr
F-Secure
Trojan-Dropper.Win32.Agent.aajt
Ikarus
Trojan-Downloader.Win32.Dabew
Antivirus
Bezeichnung
McAfee
Generic Downloader.x(Trojan)
NOD32 (ESET)
Win32/TrojanDownloader.FakeAlert.SL
Microsoft
Win32/FakeIA.G
Sophos
Mal/Generic-A
Trend Micro
TROJ_Generic.DMS
VirusBuster
Trojan.DR.Agent.GXSY
Installation
Einige Viren, Würmer führen vor der, bzw. während der Installation, eventuell beim Neustart des Rechners nach dessen erfolgreicher Infektion irgendeine spektakuläre Tätigkeit aus. Zweck der Sache ist - natürlich außer, dass sie die Aufmerksamkeit auf sich lenken -, die automatische Bearbeitung des schädlichen Codes durch die Benutzerinteraktivität (eine Taste oder die Maus betätigen) in der virtuellen Umgebung zu erschweren.
Der Schädling Trojaner
gibt beim Installieren des eigenen Codes folgendes Fenster auf dem Bildschirm aus:
Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
Der Schädling Trojaner
erzeugt die Datei
dplmsk.dll
in dem Verzeichnis, aus dem er gestartet wurde.
Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis:
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run]"dwm"="<actualdrive>:\<actualdir>\<actualfile>"
Bemerkung: Der Ausdruck <actualdir> in der Bezeichnung verweist auf das Verzeichnis, aus dem der Schädling Trojaner
gestartet wurde.
Bemerkung: Der Ausdruck <actualdrive> in der Bezeichnung verweist auf das Laufwerk, woher der Schädling Trojaner
gestartet wurde.
Bemerkung: Mit dem Ausdruck <actualfile> wird die gestartete, infizierte Datei bezeichnet.