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Erstellt am: 2007-11-06, 17:24:58
Modifiziert am: 2007-11-06, 17:24:58
Plattform: Win32
Typ: Trojaner
Größe: 118784
Datum: 2005-09-02
Komprimierung: PE-Crypt.Wonk
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000, Windows Server 2003, Windows XP
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris, MacOS, Mac OS X, OS2
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Wonk.gen Trojaner heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Mytob-KK
AVG I-Worm/Mytob.VZ
BitDefender Generic.Netsky.16CB69FC
e-Trust Win32/Agobot
F-PROT {no
F-Secure Net-Worm.Win32.Mytob.bi
Ikarus Backdoor.Win32.Agobot.ES
Kaspersky Net-Worm.Win32.Mytob.bi
McAfee W32/Polybot@MM(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft Win32/Gaobot
NOD32 (ESET) Win32/Mytob
Norton Antivirus W32.Gaobot.gen!poly
Panda W32/Mytob.MI.worm
Rising Antivirus Worm.Mytob.fr
Sophos W32/Mytob-EC
Trend Micro WORM_MYTOB.OZ
VirusBuster Worm.Agobot.Wonk
 

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.
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Das Ungeziefer Win32/Wonk.gen Trojaner im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\Windows\System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: memloader.exe

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Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgende Einträge in der systembeschreibenden Datenbasis:

  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunServices] "WINDOWS SYSTEM MEMORY LOADER"="memloader.exe"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run] "WINDOWS SYSTEM MEMORY LOADER"="memloader.exe"
  • [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SharedAccess] "Start"="4"
Die Viren, Würmer sind in der Lage, Prozesse stoppen zu versuchen, die Bestandteile von Anti-Viren-Programmen bzw- Firewalls sind. Auch das hat ein doppeltes Ziel: Zum einen wird erschwert, dass der Anwender von der Infektion in Kenntnis Gesetz wird, zum anderen kann auch das Herauskommen des Hintertür-Komponenten erleichtert werden. Sie können auch vom bestimmten Verkehr zum Internet ablenken, den Zugriff auf bestimmte Web-Seiten verhindern.

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner stoppt folgende Prozesse:


E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Um sich noch mehr verbreiten zu können, sammeln die sich über E-Mails verbreitenden Viren bzw. Würmer E-Mail Adressen in dem angegriffenen Rechner. Diese E-Mail Adressen werden dann verwendet, um den Viren- bzw. Wurm-Code weiterzuschicken. Fallweise werden die gefundenen Adressen auch im Absenderfeld verwendet, um die Herkunft der Nachricht zu verfälschen.

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner durchsucht das Verzeichnis: Temporary Internet Files nach E-Mail Adressen.

Der Schädling Win32/Wonk.gen durchsucht die Dateien mit folgender Erweiterung nach E-Mail Adressen:

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner verwendet den Registry-Eintrag: [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WAB\WAB4\Wab File Name] für die Suche nach E-Mail Adressen.

Für das Abschicken von Nachrichten versuchen die Würmer bzw. Viren die für die Weiterleitung notwendigen SMTP-Server zu finden.

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner versucht, folgende Vorsilben vor die aktuelle Domain zu setzen, um die für das Abschicken der Nachrichten genutzten SMTP-Server zu finden:

Der Schädling Trojaner benutzt den Registry-Eintrag: [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Internet Account Manager\Accounts] in der Registrierung für die SMTP-Serversuche.

image image image Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:

Das Feld Absender

Der Absender des Briefes kann mittels mehrerer Methoden zusammengestellt werden. Folgende Möglichkeiten gibt's:

Der in der E-Mail Adresse des Absenders aufgeführte Benutzernamen kann von folgenden gewählt werden:

  • admin
  • info
  • mail
  • register
  • service
  • support
  • webmaster

Der Absender kann vom angegriffenen Rechner gesammelt werden, bzw. wurde von früher angegriffenen Rechnern gesammelt.


Das Feld Adressat

Mögliche Adressaten des Briefes sind:

An die Adressen mit folgenden Wörtern wird jedoch keine E-Mail geschickt:


Das Feld Betreff

Der Brief kann verschiedene Subjecte haben. Folgende Möglichkeiten gibt es:

Mögliche Subjecte des Briefes sind:

  • *DETECTED* Online User Violation
  • NOTICE OF ACCOUNT LIMITATION
  • Security measures
  • Warning Message: Your services near to be closed.
  • YOUR PASSWORD HAS BEEN SUCCESSFULLY UPDATED
  • Vollständige Liste...

In das Feld Subject des Briefes kann ein zufällig generierter Text eingesetzt werden.

dessen Feld Subject leer ist.


Das Feld Anhang

Die von Trojaner geschickte E-Mail Anlage kann verschieden sein. Folgende Möglichkeiten gibt es:

Die Anlage der von Trojaner geschickten E-Mail kann einen der folgenden Namen tragen:

Der Name der von Trojaner geschickten E-Mail Anlage kann aus zufälligen Zeichen zusammengestellt werden.

Der durch den Trojaner verschickte E-Mail hat die Erweiterung: .zip .



Angriff über das Internet

Viele Viren, Würmer sind in der Lage, einen Angriff auf andere Computer über das Internet zu starten und deren Einsatz so unmöglich zu machen.

Der Schädling Trojaner ändert die Hosts Datei, dadurch können folgende Web-Seiten nicht erreicht werden:

  • www.symantec.com
  • securityresponse.symantec.com
  • symantec.com
  • www.sophos.com
  • sophos.com
  • Vollständige Liste...

Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner öffnet eine Hintertür an zufällig ausgewählten Schnittstellen (Port).

Ein Mittel der Öffnung einer Hintertür auf dem angegriffenen Rechner ist die Schaffung der Möglichkeit zur Fernsteuerung durch den Virus oder Wurm über irgendeinen IRC-Kanal. Über die IRC-Kanäle kann er sich auch an andere IRC-Anwender weiterschicken.

Der Schädling Win32/Wonk.gen Trojaner schließt sich der IRC-Server: irc2.zel-ekt.net und dem Kanal: ##Link2Hell## an.