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Erstellt am: 2007-11-27, 22:21:54
Modifiziert am: 2007-11-27, 22:21:54
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 2153
Datum: 1997-04-16
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Xtc Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast XTC-2153
AVG Xtac
BitDefender Xtc.2153
e-Trust XTC.2153
F-PROT XTC.2153
F-Secure Virus.DOS.XTC.2153
Ikarus Virus.DOS.XTC.2153
Kaspersky Virus.DOS.XTC.2153
Antivirus Bezeichnung
McAfee XTC.2153(Virus)
Microsoft DOS/XTC.2153
NOD32 (ESET) Xtc
Norton Antivirus XTC.2153 (x)
Panda XTC.2153
Rising Antivirus Virus.Dos.XTC.2153
Sophos XTC
Trend Micro XTC.2153
 

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der COM-Dateien

Infizierung der EXE-Dateien


Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.

Bedingung

die Zahl der Sekunden ist größer als 45

Tätigkeit

infiziert er COM-Dateien

Bedingung

die Zahl der Sekunden ist kleiner als 45

Tätigkeit

infiziert er EXE-Dateien

Die Methoden des Infizierens

Ein Teil der Viren und Programmwürmer hat in senem Code einen speziellen Eintrag, in welchen Verzeichnissen auf der Festplatte des angegriffenen Computers sie infizierbare Dateien zu suchen haben, bzw. in welchem Verzeichnis sie die Programdateien mit dem Code des Schädlingsprogramms in der Hoffnung ablegen können, daß sie zur sicheren und kontinuierlichen Steuerug gelangen.

Der Schädling MS-DOS/Xtc Der Schädling Virus infiziert die Dateien des aktuellen Verzeichnisses.

In dem aktuellen Verzeichnis sucht er nach infizierbaren Dateien, beziehungsweise er infiziert in dem ersten Unterverzeichnis.


Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Xtc Virus zeigt kein speicherresidentes Verhalten, und er gibt, nach dem er abgelaufen ist, als auf Parasitenart direkt infektiöser dem virustragenden Programm oder dem Operationsssytem die Steuerung zurück.


Sonstiges

Die Programmierer der Schädlinge können Meldungen und Bilder in den fertigen Code einfügen, welche verschleiert werden. In dem Code der Viren/Würmer und sonstiger Schädlinge sehen wir in vielen Fällen charakteristische Texte, in denen entweder die Signatur des Virenherstellers oder bezeichnende Textteile für die Funktion des Virus (Datei- und Verzeichnisnamen usw.) zu finden sind. Diese Texte sind nicht immer unmittelbar zu erkennen, meistens werden sie erst durch die Entschlüsselung des Schädlings sichtbar und lesbar.

In dem Virus-Code ist ein verkappter Text zu finden.

In dem Virus-Code ist ein verkappter Text zu finden.