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Erstellt am: 2007-11-27, 22:23:12
Modifiziert am: 2007-11-27, 22:23:12
Plattform: MS-DOS
Typ: Virus
Größe: 411
Datum: 1991
Gefährdete Betriebssystem(e): DOS 3.0+
 

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.

Die Bezeichnungen des Schadprogramms MS-DOS/Zerohunt.C Virus heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Zero Hunt-411/422-B
AVG Zero_Hunter
BitDefender Tiny.411
e-Trust Zero Hunt
F-PROT Zero_Hunter.411
F-Secure Virus.DOS.Zerohunter.412
Ikarus Zerohuntf
Kaspersky Virus.DOS.Zerohunter.412
McAfee Zerohunt.cav.422(Virus)
Antivirus Bezeichnung
Microsoft DOS/Zero_Hunter.411
NOD32 (ESET) Zerohunt.C
Norton Antivirus ZeroHunter.411
Panda Zero Hunt B
Rising Antivirus Zhnt411
Sophos Zero Hunt-412
Trend Micro HUNT
VirusBuster Zero_Hunter.411
 

Infizierung

Wichtigstes Ziel der Virenfunktion ist die Infizierung anderer Programmbereiche. Diese Programmbereiche können Programmdateien, Programmcode enthaltende Sektoren (Bootsektor, MBR - master boot record). Die einzelnen Viren führen die Infizierung mittels verschiedener Verfahren in den einzelnen Bereichen durch. Es kann auch vorkommen, daß der Virus-Code für die Infizierung einzelner speziellen Bestände (beispielsweise COMMAND.COM) gesonderten Algorithmus enthält.

Infizierung der COM-Dateien


Die Methoden des Infizierens

Der in den Speicher gelangte Virus infiziert dann, wenn ein entsprechendes Zielobjekt in sein Blickfeld kommt. Abhängig von überwachtem Abbruch und dem Code des Virenprogramms können wir Viren unterscheiden, die beim Ablauf der Programmdateien infizieren, andere beim Öffnen oder Schließen, beim Kopieren, Lesen oder Schreiben der Dateiern, eventuell bereits bei der Abfrage des Inhaltsverzeichnisses, und es kommt nicht selten vor, daß wir Kombinationen der oben aufgeführten antreffen. Folgende Funktionen der sich an die Datei und Operationen anfügenden Unterbrechungen benutzt er zur Verbreitung des Virus-Code:
  • Durchführung von Dateien

Memory

Der größere Teil der Viren gelangt auf residenter Art in den Speicher, es gibt jedoch welche, die als direkt infektiöse (auf Parasitenart) nach Ablauf des eigenen Programmcodes dem virustragenden Programm die Steuerung zurückgeben und den Speicher verlassen.

Der Schädling MS-DOS/Zerohunt.C Virus ist speicherresident.

Der in den Speicher gelangende Schädling / beeinträchtigt den von DOS aus erreichbaren Speicher. Diese Beeinträchtigung beträgt: 200 Byte.