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Win32/Adware.Agent

Erstellt am: 2008-04-04, 11:39:44
Modifiziert am: 2009-05-25, 10:06:48

Plattform: Win32 Typ: Adware Größe: 6184
Datum: 2006-09-02

Komprimierung: UPX
Gefährdete Betriebssystem(e): Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows NT, Windows 2000 alle...
Ungefährdete Betriebssystem(e): Windows 3.xx, DOS, Linux, Unix, Solaris alle...

Bezeichnungen

Die verschiedenen Antiviren-Programme können die einzelnen Viren, Würmer mit unterschiedlichen Namen bezeichnen. Es kann vorkommen, dass ein Virenschutzsystem die verschiedenen Exemplare eines bestimmten Schadprogramms unter verschiedenen Namen identifiziert. Es ist aber auch möglich, dass verschiedene Viren, Würmer mit dem gleichen Namen bezeichnet werden. In der folgenden Liste sind die Bezeichnungen der meist verbreiteten Virenschutzprogramme zur Information angeführt, die sich natürlich selbst bei den verschiedenen Varianten des jeweiligen Virenschutzprogrammes unterscheiden können.
Die Bezeichnungen des Schadprogramms Win32/Adware.Agent Adware heißen laut einzelner Virenschutzprogramme:

Antivirus Bezeichnung
Avast Win32:Adan-C
AVG Downloader.Generic2.BFW
Avira DR/Agent.UT.3
BitDefender Adware.Agent.AE
e-Trust Win32/Wenhuu.A
F-PROT W32/AdloaderX.EMO
Fortinet Adware/AdMoke
F-Secure renamed
Ikarus Trojan.Win32.Agent.ut
Kaspersky Trojan-Downloader.Win32.Adload.ci
McAfee Allsum.dr(Trojan)
NOD32 (ESET) Win32/Adware.Agent
Microsoft Win32/Adload
Norton Antivirus Adware.Borlan
Panda Adware/Admoke
Rising Antivirus Dropper.Agent.dau
Sophos Troj/Mdrop-BKJ
VirusBuster Adware.Allsum.G

Installation

Die sich über das Internet oder lokale Netz verbreitenden Würmer bezwecken es vorrangig, einen anderen Rechner zu infizieren. Sie können sich in das Betriebssystem des angegriffenen Computers einbetten, indem sich der Code des Wurms auch nach einem eventuellen Neustart aktiviert. Dafür erstellen die Schädlinge in der Regel eine oder mehrere Datei(en) mit dem Code des Wurms, bzw. fügen einige Einträge in die Regisry ein, die dem startenden Betriebssystem befehlen, auch den frisch eingebetteten Code des Wurms mit zu starten. Darüber hinaus - nicht direkt des Neustarts willen - kopiert sich der Code auch in andere Dateien (Verzeichnisse). Das hat folgendes Doppelziel: Zum einen können die infizierten Bestände nach einer eventuellen VirenVernichtung an versteckten Plätzen bestehen bleiben. Zum anderen ist der Schädling im Stande, sich auch im Intranet, in gemeinsam genutzten Verzeichnissen, in peer-to-peer Netzen zu verbreiten. Weiters kann auch die Einstellung nach der Standardeinstellung von Windows ausgenutzt werden, und zwar kann durch die erstellte AUTORUN.INF Datei bezweckt werden, dass sich auch der Code des Schädlingsprogramms bei der Eröffnung eines Laufwerks aktiviert.

Das Ungeziefer Win32/Adware.Agent Adware im Verzeichnis vom Windows System32 (laut Grundbedeutung: C:\ Windows\ System32) erzeugt die Datei unter dem Namen: wdfmgr32.exe


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Der Schädling erstellt, bzw. ändert (falls bereits vorhanden) folgenden Eintrag in der systembeschreibenden Datenbasis: [HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Run] "wdfmgr32"="C:\ WINDOWS\ system32\ tpx.ud"


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Die Viren, Würmer sind in der Lage, Prozesse stoppen zu versuchen, die Bestandteile von Anti-Viren-Programmen bzw- Firewalls sind. Auch das hat ein doppeltes Ziel: Zum einen wird erschwert, dass der Anwender von der Infektion in Kenntnis Gesetz wird, zum anderen kann auch das Herauskommen des Hintertür-Komponenten erleichtert werden. Sie können auch vom bestimmten Verkehr zum Internet ablenken, den Zugriff auf bestimmte Web-Seiten verhindern.

Er fügt sich in jeden Prozess ein.

E-Mail Nachrichten

Das vorrangige Ziel der sich durch E-Mails verbreitenden Würmer ist einen anderen Computer zu infizieren. Das wird erreicht indem der Schädling E-Mails erstellt und abschickt. Die erstellten E-Mails enthalten generell den Wurm-Code. Es kann aber auch vorkommen, dass der Code vom Anwender des angegriffenen Computers über den in der Nachricht angegebenen Link selbst herunterlädt. Manche Würmer können E-Mails mit den verschiedensten Parametern generieren und abschicken.

Der Schädling Win32/Adware.Agent Adware generiert zur eigenen Verbreitung E-Mails und schickt seinen eigenen Code darin weiter.

Der Aufbau der zusammengestellten E-Mail sieht wie folgt aus:
Das Feld Absender

Für die E-Mail Adresse des Absenders können folgende Domain Namen genutzt werden:

  • aol.com
  • gmail.com
  • hotmail.com
  • msn.com
  • yahoo.com

Der erste Teil des Absenders der E-Mail wird aus folgenden Wörtern kombiniert:

Der zweite Teil besteht aus einem der folgenden Wörter:

Das Feld Betreff

Möglicher Betreff des Briefes:

  • 14 year old boy claims 57 lives
  • George Bush admits to drug addiction
  • Multiple Nuclear Weapons found in Iraq
  • Osama Bin Laden strikes again
  • Russian missle hits US satellite
Das Feld Anhang

Mögliche Anlagen der von Adware geschickten E-Mail sind:

  • Full_Details.zip
  • Full_Info.zip
  • Full_Story.zip
  • Latest_News.zip
  • Message_Full.zip

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Angriff über das Internet

Viele Viren, Würmer sind in der Lage, einen Angriff auf andere Computer über das Internet zu starten und deren Einsatz so unmöglich zu machen.

Das Schädlingsprogramm Adware versucht, sich an die Web-Adresse: 19909.com anzuschließen.

Backdoor

Viren und Würmer öffnen immer häufiger eine Hintertür, einen so genannten Backdoor, auf dem infizierten Rechner. Dadurch können sie voll und ganz die Kontrolle über den Computer übernehmen. So kann der Angreifer auf dem Computer machen was er will: Er kann Anwendungen laufen lassen, Anwendungen stoppen, Dateien herunterladen, Passwörter und Zugriffscode entfernen od. ändern.

Der Schädling Adware sammelt Passwörter im Computer.

Tätigkeiten

Jeder Virus, Wurm macht, was er will, bzw. die vom Programmierer programmierten Funktionen. Manche Viren, Würmer verbinden ihre Tätigkeit (Strafrutine) mit einem Ereignis, meistens mit einem Zeitpunkt.
Bedingung bei der Funktion
Tätigkeit folgende(s) Fenster wird/werden angezeigt:
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